1990 bis Heute

1990 bis Heute

Nach der Wende und mit der Gründung der Energieversorgung Bad Langensalza GmbH im Jahre 1992 war eine der ersten Baumaßnahmen der Energieversorgung Bad Langensalza GmbH der Neubau einer erdgasbefeuerten Heizzentrale in nur knapp 3 Monaten Bauzeit. Insgesamt wurde eine Kesselleistung von 8,5 MW (thermisch) installiert. Damit hatte das alte Heizhaus ausgedient und wurden im Rahmen des Standortausbau aus EVL weitergehend abgerissen und entsorgt. In den ehemaligen Räumen des Heizhauses begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten. Die techn. Abteilungen der Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung sowie Garagen und Materiallager sind heute im ehemaligen Heizhaus in großen und modernen Räumen untergebracht. Neben dem Wohngebiet Süd wurde seit 1991 auch andere Gebiete der Stadt Bad Langensalza fernwärmeseitig erschlossen. So wurden mit Inbetriebnahme der Heizzentrale Klopstockstraße am 23.12.1991 ( ein Zweistoffbrennerkessel mit einer Leistung von 1,0 MW), die Gebäude der Breitscheidenstraße 6 bis 10 und später die Häuser in der Klopstockstraße mit Fernwärme und Warmwasser versorgt.

Geschichte der Fernwärmeversorgung

In den darauffolgenden Jahren wurden auch noch die Thamsbrücker Straße 33 bis 41 und das Jakobiefeld 17 bis 19 an die Heizzentrale Klopstockstraße angeschlossen. Im Jahre 1994 erledigte die Erschließung des Wohngebiets Nord in Bad Langensalza. Dafür wurde eine erdgasgefeuerte Heizzentrale mit einer Leistung von 5,0 MW in Betrieb genommen. Heute werden fast alle sanierten Wohngebäude im Wohngebiet Nord mit Fernwärme versorgt. Im Dezember 1994 wurde am Standort Süd eine Blockheizkraftwerk- Anlage ( BHKW) in Betrieb genommen. Zur Zeit wird diese um ein Modul erweitert und besteht dann aus drei Modulen mit insgesamt 1,5 MW elektrischer und 2,2 MW thermischer Leistung. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme wird als "Kraft- Wärme- Kopplung" bezeichnet und erreicht wesentlich höhere Wirkungsgerade gegenüber konventionellen Kondensationskraftwerken. Insgesamt hat das Fernwärmeleitungsnetz mittlerweile eine Länge von ca. 13 km. Der Personalaufwand für den Fernwärmebetrieb beträgt nur noch 3 Personen. Betrieb und Funktion der Heizzentralen werden fernwirktechnisch überwacht. Alle Anlagen sind unbesetzt und machen ihren Dienst nahezu vollautomatisch. Abschließend kann man sagen, dass durch die Sanierung und Erweiterung der Fernwärmeversorgung das Erscheinungsbild der Kurstadt Bad Langensalza insgesamt sehr aufgewertet wurde. Es gibt keine schwarz qualmenden Schornsteine mehr in diesen Gebiete.
Rest in Arbeit!

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